IW Köln

KI als Wettbewerbsfaktor

2025
Methodik
Befragung von 1.038 Unternehmen im IW-Zukunftspanel.
Kernaussage

37% der Unternehmen setzen KI ein – große Unternehmen deutlich häufiger.

Zusammenfassung

Der Report zeigt, wie weit deutsche Unternehmen mit KI sind und wo die Lücke zwischen Groß und Klein entsteht. Er macht klar, dass viele Firmen zwar KI nutzen, aber oft nur punktuell und ohne sichere Unternehmenslösung. Ein Schwerpunkt liegt auf generativer KI: Sie ist beliebt, wird aber häufig über kostenfreie Werkzeuge ausprobiert. Der Report leitet daraus ab, welche Hebel Deutschland braucht, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dazu gehören Bildung, Förderung, kluge Regulierung und bessere digitale Infrastruktur.

Zahlen, Daten, Fakten

1

37% der Unternehmen setzen KI ein; große Unternehmen (66%) deutlich häufiger als kleine (36%).

2

Unternehmensnahe Dienstleister sind besonders aktiv (55%) und treiben Anwendungswissen.

3

Generative KI ist beliebt, doch die Nutzung bleibt oft oberflächlich, weil viele kostenfreie Werkzeuge einsetzen.

4

Die Studie nennt vier Stellschrauben: KI-Bildung, Förderung, Regulierungsrahmen und Infrastrukturzugang.

Was bedeutet das für die Energiewirtschaft?

Für Stadtwerke und andere EVU‑KMU ist die Kernaussage: Die KI‑Lücke zu Großunternehmen wächst. Der Report warnt indirekt vor Schatten‑Tools, weil kostenfreie Lösungen Daten‑ und Haftungsrisiken bergen. Um Nutzen in Abrechnung, Kundenservice und Messdaten zu heben, braucht Ihr sichere Werkzeuge, Qualifizierung und eine klare Roadmap.

Was sollten Unternehmen aus der Energiewirtschaft jetzt tun?

  • 1 Stoppt Schattenwerkzeuge und gebt Eurem Team sichere, freigegebene KI-Werkzeuge.
  • 2 Setzt eine 90-Tage-Roadmap: drei Anwendungsfälle in Abrechnung, Kundenservice und Messdaten.
  • 3 Baut Qualifizierung auf: Leitlinien, Trainings und klare Regeln für Daten.
Martin Lohmann

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