Aus 3.800 Ausstellern → 340 relevante Leads:
KI-gestützte Messevorbereitung für die ITB
Eine Berliner Kreativagentur nutzt KI-gestützte Lead-Generierung, um aus 3.800 Ausstellern 340 qualifizierte Leads mit Ansprechpartnern zu filtern – in weniger als einer Woche statt wochenlanger manueller Recherche.
- ●Die Messen mit tausenden Ausstellern für die Akquise nutzen
- ●Deren Messevorbereitung bisher manuell und zeitintensiv ist
- ●Die mehr und bessere Termine auf Messen führen wollen
Der Ansatz ist branchenunabhängig: Er funktioniert für Tourismusmessen wie die ITB genauso wie für B2B-Fachmessen – etwa die E-World, Smarter E oder die Husum Wind.
Was wir zusammen mit Molle&Korn erreicht haben
- Über 150% mehr Messetermine (von unter 10 auf über 25)
- 340 qualifizierte Leads aus 3.800 Ausstellern – in unter einer Woche
- Zwei Stunden eigener Aufwand statt wochenlanger manueller Recherche
Was vorher nicht funktioniert hat
Die ITB Berlin ist mit rund 3.800 Ausstellern die wichtigste Akquise-Gelegenheit für Molle&Korn – eine preisgekrönte Kreativagentur aus Berlin, die cineastisches Storytelling für Tourismusregionen und naturnahe Marken produziert.
Die Vorbereitung war bisher ein Kraftakt: Das Team arbeitete sich manuell in Excel durch die gesamte Ausstellerliste, prüfte Websites und Instagram-Profile, bewertete die Relevanz jedes Unternehmens – und suchte dann über LinkedIn oder Firmenwebsites nach dem richtigen Ansprechpartner. Das Ergebnis: Wochen an Recherchearbeit für weniger als 10 Messetermine.
So haben wir es gelöst
k3i entwickelte für Molle&Korn einen KI-gestützten Qualifizierungsprozess, der die gesamte Messevorbereitung automatisiert – von der Rohliste bis zum versandfertigen Lead mit verifiziertem Ansprechpartner.
Im ersten Schritt erarbeitete das Team drei Ideal Customer Profiles: Tourismusverbände und DMOs mit signifikantem Marketingbudget (ICP A), Premium-Hotels und Tour Operators (ICP B) sowie B2B-Travel-Tech-Unternehmen (ICP C). Für jede Kategorie wurden spezifische Bewertungskriterien festgelegt – von der Mindest-Follower-Zahl auf Instagram bis zum regionalen Fokus auf Europa.
Ein mehrstufiger KI-Prozess recherchierte jedes der 3.800 Unternehmen automatisch – Branche, Größe, Positionierung, Online-Präsenz. Anschließend bewertete ein speziell konfiguriertes KI-Modell jedes Unternehmen auf einer Skala von 0–10 und ordnete es einem der drei ICPs zu. 2.199 Unternehmen erreichten einen Score von 7 oder höher – die erste massive Reduktion der Liste, ohne dass ein Mensch auch nur eine Website öffnen musste.
Für die verbliebenen Unternehmen identifizierte die KI automatisch das offizielle Instagram-Profil und wertete Reichweite und Aktivität aus. Die Follower-Schwellen wurden ICP-spezifisch gesetzt: 50.000 für DMOs, 20.000 für Hospitality – bei Travel Tech war Instagram-Reichweite bewusst kein Kriterium, da diese Firmen über andere Kanäle arbeiten.
Welcher Social-Media-Kanal analysiert wird, hängt von der Branche ab. Instagram ist im Tourismus der relevante Indikator. Bei B2B-Fachmessen wie der E-World oder dem Forum Solar Plus hat k3i denselben Flow mit LinkedIn als Bewertungskanal eingesetzt – dort zählen Unternehmensgröße, Posting-Aktivität und das Entscheider-Netzwerk. Die Kriterien sind frei konfigurierbar, der Prozess bleibt identisch.
Für die finale Lead-Liste wurden verifizierte Ansprechpartner mit E-Mail-Adresse recherchiert. Ein Rollen-Scoring priorisierte automatisch die relevantesten Kontakte: Marketing-Leitung vor Geschäftsführung vor Digital-Verantwortlichen. Pro Unternehmen blieb am Ende der beste Kontakt – bereit für den Outreach.
Früher haben wir Wochen damit verbracht, die Ausstellerliste durchzuarbeiten – und hatten trotzdem das Gefühl, die Hälfte zu verpassen. Diesmal hatten wir in wenigen Tagen eine bessere Liste als je zuvor.
Anna Moll
Geschäftsführerin, Molle&Korn
Was sich sofort verändert hat
Nach einer Woche – von der ICP-Definition bis zur fertigen Lead-Liste – war der Prozess abgeschlossen. Die Wirkung zeigte sich direkt auf der Messe:
Über 25 Messetermine – Tendenz steigend: Auf früheren Messen kam Molle&Korn mit manueller Vorbereitung auf weniger als 10 Termine. Mit der KI-gestützten Lead-Liste hat sich die Zahl mehr als verdoppelt. Die Terminquote stieg, weil jede Ansprache auf echten Daten basierte.
340 qualifizierte Leads in unter einer Woche: Die KI-Pipeline filterte 91% der Aussteller systematisch heraus und lieferte drei priorisierte Listen: 129 DMOs, 83 Hospitality-Unternehmen und 134 Travel-Tech-Firmen. Jeder Lead kam mit Firmenprofil, ICP-Score, Social-Media-Daten und dem passenden Ansprechpartner.
Bessere Gespräche, nicht nur mehr: Durch die detaillierten Firmenprofile und Social-Media-Daten konnte das Team jedes Gespräch gezielt vorbereiten. Statt generischer Kaltakquise führte Molle&Korn informierte Gespräche mit den richtigen Entscheidern – auf Augenhöhe.
Wie es weitergeht
Die ITB war der erste Kundeneinsatz. Zuvor hat k3i denselben Prozess selbst für zwei Energiemessen genutzt – die E-World und das Forum Solar Plus. Das Vorgehen war identisch: Ausstellerliste scrapen, ICPs definieren, KI-Scoring durchlaufen. Statt Instagram diente LinkedIn als Bewertungskanal. Der Flow lässt sich auf jede Messe mit öffentlicher Ausstellerliste anwenden.
Über Molle&Korn
Molle&Korn ist eine preisgekrönte Kreativagentur und Filmproduktion aus Berlin. Der Schwerpunkt liegt auf cineastischem Storytelling für Tourismusregionen und naturnahe Marken – ausgezeichnet u.a. mit ADC Award und Cannes Lion.
→ molleundkorn.com
Du willst wissen, ob so ein Projekt auch bei euch funktioniert?
k3i nutzt den Prozess auch selbst für Energiemessen – und weiß aus eigener Erfahrung, wie die Umsetzung in der Branche aussieht.